ERSTES HUNDEZENTRUM













Nachdenkliches Fakt 1

zu Hundeschulen, Hundetrainern und sogenannten Tierverhaltenstherapeuten



Unsere heutigen Medien zerreissen sich immer mehr das M... über die Berufe/ Bezeichnungen des Hundetrainers, Tierverhaltenstherapeuten und herkömmlichen Hundeschulen.

Einerseits mit Recht, denn wer sich heute in einer der vielen Hundeschulen, mit einem Problemhund oder einem erlernten oder anerlerntem Verhaltensfehler, dort anmeldet – erleidet sehr schnell eine Bruchlandung mit der Hundeschule und deren Ausbildungsmethoden, oder muss nach gewisser Zeit feststellen, das Sie das Geld zum Fenster rausgeschmissen haben.

Die meisten der heutigen Hundetrainer in den Hundeschulen, meinen ganz einfach ein eigener – sozialfähiger – gut erzogener Hund oder 20 Jahre Hundeerfahrung reichen aus, um sich als Hundetrainer an die Öffentlichkeit wenden zu können.

!!! Können nein, aber leider dürfen !!!

Nicht jeder Hund ist gleich, nicht jeder Hund hat die gleichen Erfahrungen gemacht, jeder Hund ist ein eigenständiges Lebewesen mit eigenem Charakter und Wesen. Wer hier meint Hunde in einer großen Gruppe von 10 bis 60 Hunden, aus eigener Erfahrung schon erlebt, ausbilden zu können, sollte sich nicht Hundetrainer nennen – sondern Hunde- und Verhaltensignorant. Hundeschulen und Hundetrainer, die in solchen Gruppen arbeiten, haben den Beruf des Hundetrainers komplett verfehlt.

Ein guter Hundetrainer wird Ihnen nahe legen, anfangs im Einzelunterricht zu trainieren – um individuell auf den Charakter, das Wesen und die bereits auch als Welpe schon erlernten oder anerlernten Verhaltensweisen, einzugehen.

Im Einzelunterricht wird zudem auf den Hundebesitzer, seine Ängste, Sorgen, Fragen und Fehlerkorrektur eingegangen um in gewissen – alltäglichen Situationen, sich richtig zu verhalten. Dies ist bei einer Gruppengröße von 10 bis 60 Hunden nicht möglich. Stellen Sie sich einmal folgende Situation vor:

Hundestunde: 60 Minuten Gruppe: 30 Hunde und deren Besitzer Trainer: 1

Das bedeutet: 2 Minuten intensive Zeit für den einzelnen Hund und ein 2/60 stel Ohr für dessen Besitzer.

Dafür geben pro Jahr ca. 80.000 Hundeschulenbesucher, ihr Geld aus.

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Richtig und sinnvoll ist eine maximale Gruppengröße von 4 – 6 Hunden. Und hier wird mir jeder gute Hundetrainer mit Sicherheit recht geben.

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Kommen wir nun einmal zu den Medien. Jeder Hundebesitzer hat mit Sicherheit schon bekannte Sendungen der Hundeerziehung und Verhaltenstherapie gesehen. Auf die Namen möchte ich jetzt hier nicht eingehen. Aber es werden Sendungen gesendet in denen Hunde innerhalb von angeblich einem bis zwei Besuchen therapiert werden. Mag ja funktionieren um ein gewisses Problem zu behandeln, doch wer mit Methoden wie z.B.

Rütteldosen arbeitet – löst erst recht Ängste und je nach Hund, Aggressionen gegen Menschen mit Gegenständen in der Hand aus.

Halti arbeitet – hier läuft der Hund unter ständiger Unterordnung, wie soll der Hund hierbei in einer nötigen Situation die Unterordnung erlernen. Für diesen Hund wird es keinen Sinn mehr für die Unterordnung geben.

Sprühvorrichtungen arbeitet – speziell Wassersprühern – löst bei vielen Hunden eine so genannte Aversion aus. Aversion / Abneigung anerziehen gegen Wasser!? Toll – Super, ich dachte Hunde brauchen Wasser zum Leben – aber vielleicht kann der Besitzer ja auf Wein oder Saft für den Hund umsteigen, damit der Hund Flüssigkeit aufnimmt.

Diese Liste könnte ich um einige Dinge weiterführen, doch ich möchte hier nur anmerken:

Liebe Hundebesitzer, sucht Euch fachliche Hilfe und hört auf, mit solchen Methoden eines Trainers zu arbeiten und diese zu befolgen. Wer so arbeitet sollte sich weder Hundetrainer noch Verhaltenstherapeut nennen, sondern einfach Volksverdummer.

Hundetraining und Verhaltenstraining ist nur sinnvoll, wenn man die Urinstinkte und angeborenen Verhaltensweisen nutzt und auf diesen weiter aufbaut. Instinkte sind von Geburt an vorhanden, werden von der Welpenmutter gefördert, sensibilisiert und angelernt, um sie zu vertiefen. Mimik und Gesten nutzen, erlernte und anerlernte Verhaltensweisen korrigieren, Urinstinkte wieder wecken, den Hund verstehen lernen, rassespezifische Wesensarten nutzen und akzeptieren, Vermenschlichung unterbrechen, Konsequenz und Führung, all dies führt unter richtiger Leitung und Anweisung zum Erfolg des Trainings und des Verhaltenstrainings.

Anschließende Förderung und Auslastung des Hundes und seiner Bedürfnisse, wie z.B. Agility – Hundesport – Schutzdienst – Dogdancing etc. sind nach dem Hundetraining oder des Verhaltenstrainings, eine sinnvolle Aufgabe für Hund und Mensch und schweissen die Bindung zwischen Besitzer und Hund enger zusammen. Aber die Bedingung hierfür ist eine gute und fachliche Vorarbeit eines guten Hundetrainers und Verhaltensberaters.

All diese Worte liegen mir schon lange auf dem Herzen und sind besonders an alle Hundebesitzer und Hundeliebhaber gerichtet, die ein glückliches und schönes Leben mit ihrem Hund erzielen wollen.

Ein nachdenklicher Spruch und unsere

Philosophie des Erstes Hundezentrum:

Ein Hund liebt es zu leben in einer Hirarchie, nicht in einer Demokratie. Wer dem Hund klare Regeln, Konsequenz und ein funktionierendes Rudel bietet, den wird sein Hund abgöttisch lieben, sein ganzes Leben lang.



Nachdenkliches Fakt 2

zu Diensthunden und Ausbildern



Das Ergebnis falscher Trainingsmethoden findet man leider sehr oft, auch in Deutschland. Es sind die alteingesessenen Schutzhundsportvereine, die immer noch auf brachial Methoden arbeiten und diese Hunde dann als Familienhunde halten als Potensverstärker oder Previleghund. Man siehe sich zb. auf Messen mal die Schäferhundfraktionen an, da werden Hunde zsammengeschrien, geprügelt, versucht zu brechen etc. warum? Es gibt keinen Grund dafür in Hinsicht der Lernfähigkeit, des Gehorsams oder in anderer Hinsicht, es ist nur ein Machtgehabe der Hundebesitzer, wo der Schuss letztendlich dann nach hinten losgeht zum Leid der Hunde.
Eine sachdienliche, fachgerechte, artgerechte Diensthundeausbildung findet ohne Gewalt statt, sondern im Aufbau und Förderung des gewollten Handelns des Hundes durch Belohnung oder Bestätigung. Und hier liegt das Problem, es gibt zu wenig fachgerechte Diensthundeausbildung sondern zu viele unsachliche und falsch verstandene Ausbildungsmethoden - aufgebaut auf das egoistische Machtgehabe der Ausbilder und Besitzer solcher Hunde.

Meine Meinung ist, dazu stehe ich zu 100%: welcher Privatmann oder welche Familie, braucht einen ausgebildeten Diensthund? Diensthunde haben als A
bgabehunde in Familien nichts zu suchen, sie gehören in Hände der Leute, die sie zur Arbeit artgerecht einsetzen und halten. Wenn dieser Hund im Alter von 5 - 7 Jahren in Rente geht, habe ich nichts dagegen wenn der zuständige Hundeführer ihn dann in seiner Privatfamilie ein artgerechtes Leben bietet. Ein gewissenhafter Diensthundeführer hält eh seinen Diensthund von vornherein, nach getaner Arbeit, ebenfalls als Familienhund und hält den Hund auch zuhause.
Denn meine Frage: wer bittteschön braucht einen Drogensuchhund, Sprengstoffsuchhund, Schutzhund für sich zu hause?
Andere Diensthunde wie zb. Fährtensuchhunde, Trümmersuchhunde, Behindertenhunde, Lawinenhunde etc, werden in Familien gehalten, denn sie stellen kein Risiko dar, durch aufgebaute oder geförderte Besitzaggression, Territorialaggression oder Beuteaggression. Ja diese Thema ist ein weitläufiges Thema, wie gesagt ich habe die verschiedenen Methoden der Diensthundausbildung kennengelernt, aus diesem Grund bin ich strikt dagegen, dass Familienhunde in die unfachliche Schutzsporthundeausbildung gesteckt und zerstört werden aber auch in die unfachlichen Ausbildungsmethoden der Diensthundeausbildung. Und ebenfalls gegen Privatmenschen die meinen einen ausranchierten Diensthund als Familienhund sich suchen und dann halten zu müssen um ihn als Potensverstärker zu halten.

















Ihr Oliver Krautkremer-Köhler

und

Ihre Kerstin Köhler

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